Vergleichsfälle vor der Umstellung festhalten

Wählen Sie typische und ungewöhnliche Vorgänge aus: einen einfachen Eintrag, einen mit mehreren Anhängen, einen abgeschlossenen und einen noch offenen Fall. Notieren Sie die entscheidenden Merkmale oder bewahren Sie eine geeignete Referenzfassung auf. Verwenden Sie eindeutige Kennungen, damit der gleiche Vorgang im Ziel wiedergefunden werden kann.

Legen Sie fest, welche Ergebnisse unverändert sein müssen und welche Änderungen bewusst vorgesehen sind. Ein neuer Statusname kann beabsichtigt sein, ein verlorener Fälligkeitstermin nicht. Ohne diese Unterscheidung wird jede Abweichung entweder fälschlich als Fehler oder vorschnell als normal erklärt.

Zahlen als Einstieg, nicht als Abschluss

Vergleichen Sie Mengen nach sinnvollen Gruppen: Projekte, aktive Aufgaben, abgeschlossene Vorgänge und Anhänge. Erklären Sie Abweichungen anhand der vereinbarten Übernahmeregeln. Wenn bestimmte Altdaten absichtlich nicht übertragen wurden, gehört das zum Vergleich.

Eine gleiche Gesamtzahl beweist keine vollständige Übereinstimmung. Zehn fehlende und zehn doppelte Einträge können dieselbe Summe erzeugen. Prüfen Sie deshalb zusätzlich eindeutige Referenzen und ausgewählte vollständige Vorgänge.

Inhalte und Beziehungen öffnen

Lesen Sie die übernommenen Texte und prüfen Sie Sonderzeichen, Absätze, Datumswerte und Zuständigkeiten. Öffnen Sie zugehörige Anhänge und folgen Sie wichtigen Verknüpfungen. Eine sichtbare Dateibezeichnung ist noch kein Beweis, dass der Inhalt erreichbar ist.

Achten Sie auf Felder, deren Bedeutung sich beim Wechsel verändert haben könnte. Eine frühere Priorität darf nicht versehentlich als Bearbeitungszustand erscheinen. Vergleichen Sie solche Punkte mit der dokumentierten Feldzuordnung und klären Sie Abweichungen mit der fachlich zuständigen Person.

Eine vollständige Aufgabe durchführen

Lassen Sie eine berechtigte Person einen übernommenen Vorgang weiterbearbeiten und abschließen. Prüfen Sie danach das sichtbare Ergebnis für andere beteiligte Rollen. Der Wechsel ist erst im Arbeitsablauf bewertet, wenn Lesen, Ändern und Weitergeben zusammen funktionieren.

Testen Sie außerdem die wichtigsten Verbindungen zu anderen Anwendungen. Wird ein neuer Eingang an der vorgesehenen Stelle sichtbar? Geht eine Benachrichtigung an die richtige Person? Ein isoliert korrektes Werkzeug kann im verbundenen Ablauf trotzdem eine Lücke hinterlassen.

Abweichungen nach ihrer Ursache ordnen

Wenn nach dem Wechsel zehn Vorgänge fehlen, vergleichen Sie zunächst die Auswahlbedingungen beider Ansichten. Vielleicht zeigt die alte Liste geschlossene Einträge, während die neue nur aktive enthält. Erst wenn Zeitraum, Status und Berechtigungen übereinstimmen, sagt die Differenz etwas über den Import aus. Speichern Sie diese Bedingungen zusammen mit dem Ergebnis, damit eine zweite Person denselben Vergleich wiederholen kann.

Trennen Sie fehlende Datensätze, falsch zugeordnete Werte und reine Darstellungsunterschiede. Ein abgeschnittener Anzeigename erfordert eine andere Korrektur als eine verlorene Kundennummer. Halten Sie pro Fehlergruppe ein konkretes Beispiel und die betroffene Menge fest. Eine Änderung der Importregel sollte anschließend zuerst an einer kleinen Auswahl geprüft werden.

Wiederholen Sie nach der Korrektur sowohl den beanstandeten Vergleich als auch eine bereits bestandene Stichprobe. So erkennen Sie, ob die Reparatur an einer Stelle neue Abweichungen an anderer Stelle erzeugt. Dokumentieren Sie offene Restfälle ausdrücklich, anstatt sie in einer allgemeinen Aussage „Migration abgeschlossen“ verschwinden zu lassen.

Abweichungen bis zur Entscheidung verfolgen

Führen Sie eine Liste mit betroffenen Fällen, Auswirkung, zuständiger Person und nächstem Schritt. Trennen Sie wesentliche Fehler von gewöhnlichen Bedienungsfragen. Bei schwerwiegenden Abweichungen greifen die vorher vereinbarten Kriterien für Unterbrechung oder Rückkehr.

Nach einer Korrektur prüfen Sie den betroffenen Fall erneut. Dokumentieren Sie das Ergebnis, statt nur die Maßnahme als erledigt zu markieren. Erst der Vergleich zeigt, ob der Inhalt tatsächlich stimmt.

Schließen Sie die Übergangsprüfung mit einem benannten Stand ab: welche Fälle und Funktionen geprüft wurden, welche Punkte noch offen sind und wer sie übernimmt. Diese Aussage ist hilfreicher als ein pauschales „Migration erfolgreich“, das den tatsächlichen Prüfungsumfang nicht erkennen lässt.